H A N D W E R K E R B O N U S

 

Es wird weiterhin ein Handwerkerbonus gewährt

 

Die Anträge für den Handwerkerbonus weiterhin im Internet auf www.handwerkerbonus.gv.at zum Download bereit und können bei den Bausparkassen eingereicht werden. Wir klären auf, worauf Sie achten sollten.

WER?

Der Antragsteller muss eine natürliche Person sein und selbst in dem Haus oder der Wohnung leben, in dem die betreffenden Arbeiten durchgeführt werden. Er muss mit einem Meldezettel belegen, dass er mit Haupt-oder Nebenwohnsitz dort gemeldet ist. Mieter eines Hauses oder einer Wohnung können den Handwerkerbonus ebenfalls beantragen, Vermieter hingegen nicht – außer sie sind selbst in dem Wohnobjekt mit Haupt-oder Nebenwohnsitz gemeldet.

WANN?

Der Förderantrag kann erst nach Umsetzung der Maßnahme gestellt werden. Das bedeutet, es werden ausschließlich Arbeiten gefördert, die nach dem 1. Juni 2016 begonnen und bis zum 31.12.2017 beendet wurden.

WIE?

Anträge samt Unterlagen müssen einer der österreichischen Bausparkassen per E-Mail, Fax oder Post geschickt werden. Zur Auswahl stehen die Allgemeine Bausparkasse, die Bausparkasse der österreichischen Sparkassen, die Raiffeisen Bausparkasse und die Bausparkasse Wüstenrot. Alle Kontaktdaten sowie den Förderantrag zum Download finden Sie ab sofort online. Gemeinsam mit dem vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Antragsformular müssen Kopien von folgenden Unterlagen übermittelt werden:

Meldezettel oder Auszug aus dem Melderegister, detaillierte Endrechnungen für die Förderung beantragten Arbeitsleistungen, Zahlungsbestätigungen der Endrechnung (Kontoauszug, Erlagschein oder Internetüberweisungsbestätigung).

WAS?

Gefördert werden Arbeitsleistungen für die Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Wohnraum. Dazu zählen unter anderem:

Erneuerung von Wandtapeten, Malerarbeiten, Austausch von Bodenbelegen, Erneuerung/Dämmung von Dächern und Fassaden, Austausch von Fenstern, Erneuerung von Installationen, Verlegung von Wand-oder Bodenfliesen, Arbeiten an Einbaumöbeln, sofern diese fest mit dem Gebäude verbunden sind (Einbauküchen oder-Schränke usw.), Schädlingsbekämpfung  (z.B. Holzwurmbekämpfung), Wartungsarbeiten, sofern diese nicht gesetzlich oder behördlich vorgeschrieben sind (wie dieWartung von Heizungsanlagen)

WAS NICHT?

Keine Förderung gibt es für Arbeiten an Einrichtungsgegenständen und für Arbeiten außerhalb des Wohnraumes, z.B. Neuerrichtung oder Erweiterung von bestehendem Wohnraum (wie Dachbodenausbau), Arbeiten in Lagerräumen und Kellerabteilen, Arbeiten in Zusammenhang mit Möbeln, die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind, (z.B. Kastenrestaurationen,m Schleifarbeiten an Holzflächen, neue Polsterung eines Sofas). Aufgrund gesetzlicher und behördlicher Auflagen durchgeführte Arbeitsleistungen (wie Schornsteinkehrarbeiten), Gutachten (Mess-oder Überprüfungsarbeiten, Erstellung von Energieausweisen) Ablesedienste und Abrechnungen bei Verbrauchszählern (Strom, Gas, Wasser, Heizung) Arbeitsleistungen außerhalb des eigentlichen Wohnraumes (an Garten, Terrasse, Zaun, Pool, Zu-und Einfahrt), Einrichtungen für Beschattung oder Weterschutz im Außenbereich (Markisen, Carports)

WIE VIEL?

Die Förderung beträgt 20 % der Kosten ohne Umsatzsteuer, jedoch maximal 600 Euro pro Antragsteller. Das bedeutet, dass pro Wohnobjekt und Kalenderjahr Arbeitsleistungen in der Höhe von bis zu 3000 Euro (ohne Umsatzsteuer) zur Förderung beantragt werden können. Es gibt auch einbe Untergrenze: Die Kosten für die jeweiligen Arbeitsleistungen müssen mindestens 200 Euro ohne UST betragen.

VON WEM?

Arbeitsleistungen können grundsätzlich von allen Unternehmern durchgeführt werden, die zur Ausübung des entsprechenden reglementierten Gewerbes in Österreich befugt sind. Wenn es sich um kein reglementiertes handelt, muss das Unternehmen zumindest befugt sein, Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Renovierung, Erhaltung und Modernisierung im Wohnbereich in Österreich ausüben.


 

Link zum Antragsformular

   
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